Takua Pa – Khao Lak

In der Ortschaft ist viel Verkehr, als wir beim 7-11 kurz halten, um Mineralwasser zu kaufen. Mit dem hohen Wasserverlust beim Velofahren ist das sinnvoll – das meiste Trinkwasser hier ist nämlich Osmosewasser, also ohne Mineralien.

Wir fahren am Restaurant und am Markt von gestern vorbei, aber bei Sonnenschein und ohne viele Leute sind die Örtlichkeiten kaum zu erkennen. Da es zum Frühstück im Hotel Pulverkaffee und je eine Banane gegeben hat, können wir ein paar Kilometer fahren. Unsere Idee ist, erst am Meer Pause zu machen.

Das blitzt denn auch ungefähr bei Kilometer 14 am Ende einer Seitenstrasse auf, ich strecke den Arm, damit Stefanie es auch sieht und da jauchzt es schon hinter mir und sie ruft, können wir an den Beach fahren. Natürlich fahren wir an den Beach, eine kleine Seitenstrasse rechts ab, eine T-Kreuzung und ein lichter Nadelwald, dahinter Sand und Meer. Wir stossen die Velos über den sandigen Waldboden und dann sehen wir fast 180 Grad Meer. Blaue und grüne Wellen rollen an einen schmalen gelben Strand, Leute sind kaum zu sehen. 733 Kilometer und endlich am Meer!

Weiter drüben hat es farbige Plastikstühle und -tische, wir trinken eine Cola und schauen aufs Meer hinaus. Dann folgt die längst fällige Fotosession.


Als uns Mücken zu stechen beginnen, stossen wir die Velos durch den Sand und das Wäldchen wieder auf die Strasse. Diese führt leider wieder weg vom Meer, wir sehen es nicht mehr, bis wir in Khao Lak ankommen.

Ein paar Kilometer später essen wir in einem Restaurant am Strassenrand Kokossuppe und gebratene Nudeln. Die Kokosnuss, die ich dazu bestelle, kommt mit einer Blume. Es wird langsam touristischer, Elefantencamps, die Dickhäuter sind hinter den Hütten zu sehen. Plakate machen Werbung für Schlange- und Tigershows, Tattoos, Inselhopping und mehr. Touris kommen uns auf Scootern entgegen, entweder in Shorts und T-Shirts mit Helm, halten sich vorsichtig am Strassenrand, die anderen, vorwiegend männlicher Natur, ohne Oberteil und Helm, eifern dem einheimischen Fahrstil nach. 

Und dann sind wir da, wenige Meter noch, schlängeln wir uns durch kleine Strassen, gesäumt von Restaurants, Massagesalons, Tourenanbietern. Zum Einchecken erhalten wir ein kühles, süsses Getränk und ein gekühltes, nasses Lavettli – herrlich! Leider sind die Zimmer erst ab 14 Uhr beziehbar, solange setzen wir uns an die Beachfront und trinken Kaffee. Zwischen Palmen stehen dort zwei Reihen Liegestühle, direkt danach fängt der Strand an. 

Den heutigen Tag deklarieren wir noch als „Arbeitstag“, das heisst, wir räumen unsere Ausrüstung auf und entscheiden, was gewaschen werden soll. Wir haben wenig Kleidung dabei, deshalb müssen wir aufpassen, dass wir auch noch was zum Anziehen haben. Die Wäsche bringen wir in einen Waschsalon ausserhalb vom Hotel – pro Kilo kostet es 50 Baht. Die Frau hievt die beiden Säcke auf eine Waage, die auf einer Theke steht, die fast gleich hoch ist wie die Frau. Morgen Abend können wir die Wäsche wieder abholen.

Wir wollen unseren Füssen etwas Gutes tun, sind aber bei der Wahl des Massagesalons überfordert. Immer wieder sitzen Gruppen von Frauen in gleichfarbigen T-Shirts auf Stühlen vor ihren klimatisierten Salons und werben mit „Sawadee kah“, „Massage“, „for you“, „come in“ und „Welcome kah“ für das identische Angebot. Wir wählen nach Sympathie und sitzen bald in bequemen, zurückgelehnten Stühlen.

Zum Abendessen gibt es – Pizza! Nach dreieinhalb Wochen Thaifood brauchen unsere Geschmacksknospen wohl eine Pause. Die Pizza enttäuscht nicht, auch wenn sie einem hier nach typischer Thaiweise den Teller wegnehmen, sobald man den letzten Bissen in den Mund gesteckt hat. 

Katharina

Hausalter in der Lobby des Hotels.

Natürlich, man kann auch die Ladeklappe des Lastwagens beladen.


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